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Zustandsorientierte Überwachung Produktionsalltag

Die konventionelle Instandsetzung erfolgt erst nach Eintreten eines Schadens. Dies führt zum unerwarteten Kapazitätsausfall der Maschine und hohen Instandhaltungskosten.
Voraussetzung für eine vorbeugende Instandhaltung ist daher eine genaue Kenntnis über den Zustand der Maschine und ihrer Komponenten. Im Vordergrund der Überwachung steht die Hautpspindel. Mit einer zustandsorientierten Überwachung wird eine Vorhersage über den Spindelzustand
ermöglicht. SPS ermöglicht hiermit Echtzeit-Inspektion und trägt zur effektiven Wartung und effizienten Instandsetzung bei.

 

 

Arbeitsprinzip

Verschleiss, alterungsbedingte Schäden und Überlastung sind die Hauptursachen für Spindelversagen. Mangelhafte Lagerschmierung oder Strangkühlung beschleunigt diese Ermüdungserscheinungen. Ein Echtzeit-Zustandsbeobachter vergleicht den Ist-Zustand mit dem wissensbasierten Soll-Verhalten. Je nach Vorfall wird entweder eine SPS Warnung angezeigt oder eine SPS Fehlermeldung mit Betriebsstopp ausgelöst.

 

Fallbeispiel
Zu geringe Lagerschmierölmenge u.a. bei einer abgeknickten Schmierleitung führt längerfristig zu Lagerschäden. Kurzfristige Auswirkung ist u.a. eine Lagertemperaturüberhöhung, die ein SPS Warnsignal auslöst.

Ihr Nutzen

  • Automatisierte Selbstüberwachung des Spindelzustands
  • Kontinuierliche Bewahrung des Spindelzustands, dadurch frühzeitige Erkennung von Spindelstörungen
  • Zeitoptimale Planung von Instandsetzungsmassnahmen und damit Vermeidung von unnötig langen Stillstandszeiten nach einem Spindelausfall

 

 

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