Für Sie gemünzt
Der Doppelsinn ist wörtlich gemeint. Zum einen hat GF AgieCharmilles diese Münze extra für Kunden produziert und zum anderen erhalten Sie ein dauerhaftes Symbol der Schlüsseltechnologien Funkenerosion und Hochgeschwindigkeitsfräsen, mit der die Zinkdruckgiessform für diese Münze gefertigt wurde.
Schlüsseltechnologien aus einer Hand
Bei der Planung des Werkzeugs standen wirtschaftliche Kriterien im Vordergrund, um möglichst praxisnah – wie Sie als unsere Kunden – vorzugehen. Für die Fertigung des Zinkdruckgiesswerkzeugs wurden dann HSC-Hartfräsen, Draht- und Senkerosion sowie HSC-Fräsen von Graphit- und Kupferelektroden eingesetzt.
Geometrie gab Bearbeitungsverfahren vor
Auf der Münzvorderseite mit der «Eins» sind vom Design kreisrunde Stufen prägnant und scharfkantig vorgegeben. Markant an der «Eins» sind die scharfen Aussenecken. Die Design-Vorgabe, die Symbole rechts und links von der «Eins» prägnant auszubilden war eine fertigungstechnische Herausforderung.
Es wurde entschieden, die Symbole als Kern einzusetzen, die Durchbrüche für die Symbole wurden per Drahterosion geschnitten. So konnte die Geometrie der Symbole an den Stirnseiten der drahterodierten Kerne auf einem Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentrum Mikron XSM 400U wirtschaftlich HSC-gefräst werden.
Die Designelemente auf der Münzrückseite wurden auf verschiedenen Ebenen realisiert. Der dreidimesionale Eindruck ergibt sich aus den Stufen von jeweils 0.05 mm, die von der höchsten bis zu untersten Ebene und wieder zurück führen. Diese gestaffelten Ebenen sind alle planparallel. Die strahlenförmigen Stufen sind HSC-gefräst. Da die Stufen an die Konturelemente des «Umrisses der Schweiz» anstiessen und Fräserradien nicht erwünscht waren, wurde das «Schweizer Kreuz» ausgeschnitten und als Kern wieder eingesetzt. So konnten die Stufen auslaufend in den Durchbruch des «Schweizer Kreuzes» gefräst werden.
Die Nachbildung der Schweizer Landkarte wurde als Elektrode in Graphit auf der Mikron HSM 300 GraphiteMaster HSC-gefräst und damit in die Form mit dem passgenau eingebauten Kern des Schweizer Kreuzes senkerodiert.
Alle Elemente zusammen ergaben ein «Ineinander» der Ebenen, die auf der Münzvorder- und rückseite dargestellt wurden. Der sich daraus ergebende planerische Aufwand war dabei nicht von vorneherein abzuschätzen, um die Technologien wirtschaftlich zu nutzen und dem vorgegebenen Design zu entsprechen. Da sich Ausstosser immer am Teil abbilden (in unserem Fall also die Münzrückseite), wären die üblichen runden Ausstosser zu einfach gewesen. Deshalb wurden sie als Wappen mit dem Schweizer Kreuz besonders gestaltet.
Am Gelingen dieser edlen Münze waren dutzende Abteilungen der GF AgieCharmilles beteiligt. Dies zeigt, dass das Zusammenspiel der Mitarbeitenden des Konzern genauso hervorragend ist, wie das Zusammenspiel der Technologien der GF AgieCharmilles. Für Sie gemünzt.


